Mittwoch, 22. Februar 2012
   
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Trümmersuche

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truemmersuche

Der Einsatz von Trümmersuchhundeteams zur Ortung verschütteter, vermisster Personen gilt als unverzichtbares Hilfsmittel nach Katastrophen wie

 


  • Gebäudeeinstürzen
  • Gasexplosionen
  • Erdbeben
  • Flugzeugabstürzen
  • Havarien
  • Stürme / Orkane o.ä.

Dem Hund ist es möglich, selbst durch meterhoch aufgeschüttete Schichten von Trümmern und Geröll menschliche Witterung zu orten und anhand des Geruchsbildes zu entscheiden, ob es sich dabei um eine "Lebendwitterung" handelt, also ob die Person noch am leben ist. Genauso können Hunde auf das gegenteilige Geruchsbild hin ausgebildet werden.

Ist er auf die Ausarbeitung von Lebendwitterung hin ausgebildet, wird der Hund, hat er eine entsprechende Person unter den Trümmern geortet, diese an der Stelle der stärksten Witterung durch Bellen anzeigen.

Der Suchhundeführer muss seinen Hund in den Trümmern auf Entfernung lenken und sehr gut lesen können. Nur so kann er erkennen, wie sich der Hund Geruchsbilder erarbeitet. Das Vertrauensverhältnis in diesem Team ist wie bei den anderen Suchsparten absolute Grundvoraussetzung.

Die Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Zahl von Gebäudeeinstürzen (z.B. durch Gasexplosionen), Erdbeben oder terroristischen Aktivitäten im In- und Ausland zunehmend steigt. Für dieses Anforderungsprofil bildet die RHS Bayerwald spezielle Trümmersuchhundeteams aus, um im Ernstfall den zuständigen Behörden einen Ortungszug hochqualifizierter und belastbarer Trümmersuchteams jederzeit zur Verfügung stellen zu können.

Um die Verfügbarkeit der Trümmersuchteams sowohl national als auch international jederzeit gewährleisten zu können, hat unser Hauptverein, der Deutsche Rettungshundeverein e.V. (DRV) den „Gemeinsamen Einsatzverband“ (GEV) ins Leben gerufen. Dieser gemeinsame Einsatzverband aller DRV-Staffeln schult und fördert die Trümmersuchteams für den Katastrophenfall im In- und Ausland.

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